Das Wetter in Deutschland

Das Wetter beziehungsweise Wetter Deutschland ist verschiedenen Einflussfaktoren ausgesetzt.

Im äußersten Süden herrscht das alpine Klima vor. Mit zunehmender Höhe nimmt die Temperatur ab und der Niederschlag zu. Eine Ausnahmeerscheinung, vor allem im Winter, ist die Temperaturumkehr (Invasion). Dabei ist Temperatur in Tallagen niedriger als in höheren Lagen, weil die dicke Nebelschicht im Tal eine Erwärmung verhindert. Eine andere Besonderheit dieser Klimaregion ist der Föhn. Dabei handelt es sich um einen warmen Fallwind. Er entsteht wie folgend: An der sogenannten Luv-Seite eines Berges kommt es zu einem Stauniederschlag, auf der Lee-Seite fällt die trockene Luft ab und erwärmt sich dabei um rund 1°C pro 100 Meter.
Im Osten tritt eine starke Beeinflussung durch das kontinentale Klima auf. Die Temperaturschwankungen über das Jahr betrachtet sind groß. Niederschläge kommen vom Atlantik und sind meist von überschaubarem Ausmaß.
Weiter im Norden nimmt der Einfluss des Ozeans zu. Die Temperaturunterschiede werden geringer und die Niederschlagsmenge nimmt zu.

Die bundesweite Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,2°C. Der wärmste Monat des Jahres ist der Juli mit einer Monatsdurchschnittstemperatur von 16,9°C. Am kältesten ist es im Jänner mit einer durchschnittlichen Temperatur von -0,5°C. Der mittlere jährliche Niederschlag beträgt 789 Millimeter. Der niederschlagsreichste Monat ist der Juni, der niederschlagsärmste ist der Februar.